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Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist grundsätzlich verboten!
(März 2019)

Pflanzliche Abfälle sind zum Beispiel Baum- und Heckenschnitt, Laub und Gras.

Der Hinweis erfolgt auf Grundlage der Verordnung der Landesregierung über die Beseitigung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen Vom 30. April 1974 (GBl. S. 187), zuletzt geändert am 12. Februar 1996 (GBl. S. 116)

Wie kann pflanzlicher Abfall beseitigt werden?
~ Durch Verrotten, insbesondere durch Liegenlassen, Untergraben, Unterpflügen und   Kompostieren. 
~ Durch Abgabe an den Kompostplatz in Ihrer Nähe. (z.B. Tauberbischofsheim, Schweinberg)

Wann kann pflanzlicher Abfall ausnahmsweise verbrannt werden?
Ausnahmen für das Verbrennen pflanzlicher Abfälle gelten gemäß der Landes-Pflanzenabfallverordnung für pflanzliche Abfälle, die auf landwirtschaftlichen oder gärtnerisch genutzten Grundstücken im Außenbereich anfallen. Diese dürfen unter folgenden Voraussetzungen ausnahmsweise verbrannt werden:
Möglichkeit 1:
~ Die Abfuhr zum nächsten Häckselplatz ist mit einem unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden (was in unserer Gemeinde nahezu ausgeschlossen ist) und ein Verrotten (Beispiel: steinige Flächen) auf dem eigenen Grundstück ist nicht möglich und
~ das Verbrennen findet außerhalb eines bebauten Gebietes (nach § 35 Baugesetzbuch) statt.
Möglichkeit 2:
~ Das Pflanzenmaterial ist mit Feuerbrand befallen und
~ das Verbrennen findet außerhalb eines bebauten Gebietes statt.
Ausnahmen kann die Ortspolizeibehörde z.B. bei frischem Käferholz zulassen.

Im Innenbereich, also innerhalb eines bebauten Gebietes, ist eine Verbrennung verboten!

Was muss beim Verbrennen zwingend beachtet werden?
~ Es befinden sich keine Wirbeltiere im Abfall.
~ Das Verbrennen findet auf dem Grundstück statt, auf welchem der Abfall anfällt.
~ Das Grundstück liegt im Außenbereich nach § 35 Baugesetzbuch.
~ Mitmenschen werden durch den Geruch und Rauch der Verbrennung nicht belästigt.
~ Die Abfälle sind trocken, sodass sie unter geringer Rauchentwicklung verbrennen.
~ Durch die Rauchentwicklung entstehen keine Verkehrsbehinderungen, keine Belästigungen und kein gefahrbringender Funkenflug.
~ Die Abfälle sind möglichst zu einem Haufen zusammengefasst.
~ Es weht kein starker Wind.
~ Es ist nicht dunkel.
~ Ein Randstreifen ist gepflügt, sodass das Feuer unter Kontrolle gehalten werden kann.
~ Die erforderlichen Abstände zum Grundstücksnachbar und anderen gefährdeten Objekten sind eingehalten:
    a. Die Autobahn befindet sich mindestens 200 m entfernt (der Vollständigkeit halber
       erwähnt)
    b. Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sind mindestens 100 m entfernt
    c. Gebäude und Bäume befinden sich mindestens 50 m entfernt.
~ Das Feuer und die Glut werden beim Verlassen des Grundstückes gänzlich gelöscht.
~ Die Verbrennungsrückstände werden sobald wie möglich in den Boden eingearbeitet.
~ Die Verbrennung wird rechtzeitig bei der Gemeindeverwaltung angezeigt.
~ Die Leitstelle der Feuerwehr wird vorher vom Aufsichtführenden den Feuers informiert (Angabe: Name, Ort des Feuers, genaue Angaben zu Beginn und Beendigung der Verbrennung, Mobilrufnummer für Rückfragen)

Wir haben noch folgende wichtige Hinweise für Sie:
Wir empfehlen eine Rücksprache mit der Gemeinde, da gegebenenfalls Verordnungen mit näheren Regelungen bestehen können. Außerdem ist das Verbrennen von großen Mengen pflanzlicher Abfälle der Ortspolizeibehörde vorher anzuzeigen. Es wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass beim Ausrücken der Feuerwehr der Brandverursacher die Kosten des Einsatzes in Rechnung gestellt bekommen kann, auch wenn die Anzeige ordnungsgemäß erfolgt ist. Wer gegen obige Vorgaben verstößt handelt ordnungswidrig und riskiert ein empfindliches Bußgeld. Wer gar andere, nicht für eine Verbrennung zugelassene Abfälle, zum Beispiel Plastikabfälle, Sperrmüll oder Altholz im Garten oder im heimischen Ofen verbrennt, begeht unter Umständen sogar eine Straftat und muss mit einer Verurteilung im Strafverfahren rechnen.



Erfolgreiche Weiterbildung zum Zugführer
(Dezember 2018)

Die Aus- und Fortbildung ist bei der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Königheim ein sehr wichtiges Thema. Denn immer komplexere Einsatzszenarien fordern die Einsatzkräfte. Einer der Hauptgründe dafür ist sicherlich in der technischen Entwicklung zu sehen. Somit ist auch eine stetige Führungskräfteausbildung unumgänglich. Aber auch um größere Einsatzlagen strukturiert und optimiert abarbeiten zu können, ist es wichtig, auf fachlich und persönlich geeignetes Personal zurückgreifen zu können.
Deshalb freut es uns sehr, dass wir mit Thomas Zugelder einen neuen Zugführer in unseren Reihen begrüßen können.
Die verantwortungsvolle Aufgabe setzt ein hohes Maß an Hintergrundwissen voraus, welches in zwei Vollzeitwochen an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal vermittelt wurde.
Das Ziel der zweiwöchigen Ausbildung ist die Fähigkeit zum Führen der taktischen Einheit "Zug" sowie die selbstständige Leitung von Einsätzen mit Einheiten bis zur Zugstärke im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz.
Dieser Lehrgang beinhaltet u.a. theoretische Grundlagen im Bereich Einsatztaktik und Einsatzlehre, Ausbilden, Rechtsvorschriften, Führen, vorbeugender Brandschutz, Löschwasserversorgung und Löschwasserförderung, Baukunde, ABC-Gefahrstoffe und Unfallverhütung. Nicht zu kurz kommen auch praktische Erfahrungen und Übungen in den jeweiligen Themenbereichen.

Wir gratulieren hiermit Thomas Zugelder zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Lehrgang, danken ihm für seine Einsatzbereitschaft und wünschen ihm für die anstehenden Aufgaben viel Erfolg.



Feuerwehrleute aus der Gemeinde Königheim trainieren in Lauda unter realitätsnahen Bedingungen den Ernstfall.
(Oktober 2018)


Am 12. Oktober ging es in Lauda für neun Atemschutzgeräteträger unserer Feuerwehr heiß her. Unsere Kameraden aus den Abteilungen Gissigheim, Königheim und Pülfringen trainierten bei Temperaturen von über 350°C Hitze unter realitätsnahen Einsatzbedingungen in der knapp zwanzig Quadratmeter großen Brandübungsanlage der EnBW Regional AG den Ernstfall. In der Anlage selbst sind verschiedene gasbetriebene Brandstellen eingebaut, mit denen Einsatzsituationen simuliert werden können. Vom Zimmer-, Treppen- oder Verteilerkastenbrand, dem Brand eines 10.000-Volt-Transformators über einen Gasleitungsbrand bis hin zu Rauchdurchzündungen, den so genannten Roll-Over, einem Phänomen der schnellen Brandausbreitung unter der Zimmerdecke. Die qualifizierte und praxisnahe Ausbildung von Feuerwehrleuten ist sehr wichtig. Übungen in der Anlage sind dabei nur ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern vorbehalten, die im Ernstfall an vorderster Stelle Leben retten und Brände löschen müssen. Die Sicherheit der Feuerwehrmänner hat dabei höchste Priorität - sei es während einer Übung oder im Ernstfall. Der Lerneffekt in geschlossenen Räumen unter Echtbedingungen in Mitten von Flammen und mehreren hundert Grad Celsius Hitze stellt eine wichtige Erfahrung und einen nicht mehr wegzudenkenden Baustein in der modernen Feuerwehrausbildung dar. Als begleitende Übungen außerhalb des Brandcontainers waren die Themen Türöffnung, Strahlrohrtraining und Schlauchmanagement vorgesehen. Im Anschluss wurden die Einsätze besprochen. So konnten Fehler, Erfahrungen und Eindrücke aller Teilnehmer angesprochen und erörtert werden. Das Lernergebnis des Übungseinsatzes wird damit optimiert. Ein effektiver Lerneffekt tritt bereits ab dem zweiten Durchgang in der Brandübungsanlage ein, daher mussten unsere Kameraden auch drei Trainingssimulationen absolvieren. Das Konzept der EnBW Regional AG, eine mobile Anlage für die Ausbildung der Feuerwehrleute in den Städten und Gemeinden vor Ort zur Verfügung zu stellen, wird gut angenommen. Die EnBW Regional AG stellt den Feuerwehren im Land insgesamt fünf Anlagen zu Trainingszwecken zur Verfügung.
Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Lauda-Königshofen die uns dieses Highlight ermöglicht hat. Der stellv. Kdt. Marko Dittmann und sein Team gaben uns dabei wertvolle Tipp´s und gestalteten das fast vier Stündige professionelle Training sehr interessant.



Die Gemeinde Königheim ist auf die Unterstützung der Arbeitgeber angewiesen. Ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz ausgezeichnet.
(September 2018)


Innenminister Thomas Strobl: "Ich danke den Arbeitgebern, die das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter für den Bevölkerungsschutz voll und ganz unterstützen." Als Zeichen der Wertschätzung und als Ausdruck der Anerkennung für die vielfältige Unterstützung des Bevölkerungsschutzes durch Arbeitgeber vergibt das Land Baden-Württemberg die Auszeichnung "Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz". Anfang September erhielten 41 Arbeitgeber, darunter auch die Maschinenfabrik Gustav Eirich GmbH & Co. KG aus Hardheim, ihre Auszeichnung im Innenministerium in Stuttgart. Der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, zeichnet Arbeitgeber aus Baden-Württemberg aus, die ihre Mitarbeiter bei deren ehrenamtlicher Tätigkeit in besonderer Weise unterstützen. Dabei lobte der Innenminister das Engagement der Arbeitgeber ausdrücklich: "Ohne Ehrenamt ist kein Staat zu machen." Wir brauchen ehrenamtliches Engagement, genauso Arbeitgeber, die das Ehrenamt voll und ganz unterstützen. Damit wird ein tragfähiges Fundament unseres Landes gelegt. Außerdem gewährleisten die Arbeitgeber, dass im Notfall schnell Hilfe kommt.? Die bei der Feuerwehr der Gemeinde Königheim tätigen Kameraden sind die tragende Säule des Brandschutzes im Gemeindegebiet. Ohne die Unterstützung durch die Arbeitgeber wäre die Bewältigung von Naturkatastrophen, Bränden, Verkehrsunfällen und dergleichen unmöglich. Die Arbeitgeber gewährleisten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Notfall ihre Arbeitsstelle verlassen und dann unverzüglich in den Einsatz gehen können. Wir hoffen weiterhin auf die Unterstützung unserer Kameraden und schließen uns dem Dank, besonders an die Maschinenfabrik Gustav Eirich GmbH & Co. KG, auf das herzlichste an.


Neue Truppführer für den Main Tauber Kreis in Königheim ausgebildet
(Mai 2018)


Erfolgreich haben Teilnehmer aus den Städten und Gemeinden Ahorn, Königheim, Külsheim, Tauberbischofsheim und Wittighausen einen Truppführerlehrgang in Königheim absolviert.
Dieser Lehrgang, der die Teilnehmer zu weiteren Fach- und Führungslehrgängen berechtigt, stellt hohe Anforderungen an die Teilnehmer. Um zur Ausbildung zum Truppführer zugelassen zu werden müssen im Vorfeld als Voraussetzung zusätzliche Lehrgänge besucht werden sowie das Leistungsabzeichen in Bronze abgelegt werden.
Ob die Rettung von Menschen und Tieren aus lebensbedrohlichen Situationen, Brände, technische Hilfeleistungen oder Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern - jede Notlage erfordert besondere Kenntnisse und Frauen und Männer die bereit sind ehrenamtlich Führungsverantwortung zu übernehmen. Das notwendige Wissen dafür wurde den Teilnehmern in Königheim erfolgreich vermittelt. Mit all diesen Themen machten Lehrgangsleiter Uwe Reichel und sein Ausbilderteam die Teilnehmer während der umfangreichen und intensiven Ausbildung vertraut. Das Erlernte mussten die Lehrgangsteilnehmer in einer theoretischen und praktischen Prüfung unter Beweis stellen, was auch Allen mit Erfolg gelang.
Zur Verabschiedung und Übergabe der Prüfungsurkunden konnte der Kreisbrandmeister Alfred Wirsching einige Kommandanten und die Ausbilder begrüßen. Er dankte und beglückwünschte die Absolventen für das Erreichte, auch dankte er den Ausbildern für Ihren Einsatz und Ihr Engagement.